Lydia Schimmer / Stuttgart:Matinee zur Festspielzeit

Programm
"Schwingungen"
- J.S.Bach (1685-1750)
Pièce d`orgue BWV 572 - Max Reger (1873-1916)
Scherzo, op 65/10 - Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Danse macabre, op. 40 - Georg Muffat (1653-1704)
Organisticus: Ciacona in G
aus Apparatus Musico - Jeanne Demessieux (1921-1968)
Te Deum, op.11
Lebenslauf
Lydia Schimmer, geb. in Offenburg, studierte Kirchenmusik (Master), Instrumentalpädagogik, sowie Orgel und Cembalo in Stuttgart, Paris (CNSMDP), Freiburg und Basel (Schola Cantorum Basilienis) und beschloss diese Studien mit Bestnote. Zu ihren prägendsten Lehrern gehörten Z. Szathmáry, Jürgen Essl, Bernhard Haas, Jörg Halubek, Johannes Mayr, Olivier Latry, Michel Bouvard, Wolfgang Zerer und Helmut Deutsch. Während ihres Studiums wurde sie gefördert durch die bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk, das Erasmus-Sokrates Austauschprogramm und den Rotary Club Ansbach.
Neben den Orgelstudien besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Organisten wie O. Latry, M. Bouvard, D. Roth, L. Lohmann, H.-O. Ericsson, D. Peretti u.v.m. Im Anschluss an ihr Studium vertrat sie den Bezirks- und Münsterkantor in Villingen und wechselte 2012 als leitende Kirchenmusikerin in die Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl, wo sie zusätzlich als Dozentin für Chorleitung, Orgel, Gesang und Deutscher Liturgiegesang an der diözesanen Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beteiligt war.
2016 bis 2022 war sie Domkantorin an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart. Zum September 2022 wurde Lydia Schimmer zur Domkapellmeisterin an der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard berufen und ist somit die zweite Frau in Deutschland, die dieses Amt inne hat. Unter ihrer Leitung stehen nun die gesamte Dommusik und die Mädchenkantorei der Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sowie der Domsingschule. Sie pflegt Kooperationen mit u.a. der Staatsoper Stuttgart, dem Stuttgarter Ballett, der Musikhochschule Stuttgart, der Internationalen Bachakademie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Ensembles des SWR, dem Collegium Iuvenum Stuttgart und den Hymnus-Chorknaben.
Als Konzertorganistin ist sie regelmäßig im In- und Ausland zu hören. So spielte sie bereits an bedeutenden Stätten wie Notre Dame de Paris, Chapelle royale á Versailles, ION Nürnberg, Frauenkirche Dresden, Erfurter Dom, Wenzelskirche Naumburg, Freiburger Münster, St.Pierre et St. Paul Wissembourg, Merseburger Orgelsommer, Stiftskirche Stuttgart u.v.m.